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2. April

15 Fachinstitutionen setzen sich gemeinsam zugunsten der Behandlung und Betreuung von Demenz und Alzheimer ein

Als Reaktion auf Kritik aus einigen Teilen der Gesellschaft und die französische Entscheidung, die sogenannten Antidementiva nicht mehr zu vergüten, veröffentlichen heute 15 wichtige, im Bereich von Behandlung und Forschung zu Demenz und Alzheimer spezialisierte, schweizerische Fachinstitutionen ein Positionspapier zum heutigen Wissensstand und den Zukunftsaussichten in Sachen Pflege und Betreuung von Demenz. Sie fordern im Zuge der Nationalen Demenzstrategie 2014-2019 den freien Zugang für alle Demenzbetroffenen zu einer genauen Diagnose und zu einer durch die obligatorische Krankenversicherung vergüteten Gesundheitsversorgung.

Das Positionspapier unterstreicht, dass Demenzkrankheiten mit steigendem Alter häufiger auftreten und dass zur Verbesserung beziehungsweise Stabilisierung der kognitiven Symptome eine Kombination von medikamentösen und nichtmedikamentösen Behandlungsansätzen nötig ist. Das Positionspapier weist weiter darauf hin, dass eine frühzeitige Diagnose und Behandlung der Demenz die Autonomie der Betroffenen unterstützt und ihnen erlaubt, länger zu Hause zu leben. Nebst der Verschreibung von Medikamenten sind auch ein offenes Ohr und psychologische Begleitung nötig.

Die Institutionen bestehen auf der Notwendigkeit von Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsfachleuten sowie Aufklärung der Bevölkerung und legen besonderes Gewicht auf die Verantwortung der Forschenden und der Medien.

Detailliertere Inhalte finden Sie im Positionspapier und in der Liste der Unterzeichnenden.

Für weitere Informationen: Dr. Stefanie Becker, stefanie.becker(at)alz.ch, Tel. 079 679 21 19