«Sie denken – wir schenken» heisst es jeweils im Alzheimer-Bulletin. Im Wettbewerbsrätsel vom November 2019 ging es um Goldvreneli.

Das Rätsel

Stellen Sie sich vor, vor Ihnen auf dem Tisch liegen neun Goldvreneli. Sie wissen, acht sind echt, eines ist gefälscht und deshalb etwas leichter als die echten. Auf dem Tisch steht auch eine Balkenwaage mit zwei Waagschalen. Sie dürfen damit zweimal wägen, dann sollen Sie mit Sicherheit sagen, welches das falsche Vreneli ist.

Wie viele Vreneli legen Sie beim ersten Abwägen in die Waagschalen?

Die Antwort

Sie legen sechs Vreneli in die Waagschalen, in jede Schale drei Stück.

Die Erklärung

Sie teilen die neun Vreneli in drei Dreiergruppen auf. Mit dem ersten Abwägen finden Sie heraus, in welcher Dreiergruppe das falsche Vreneli stecken muss. Wenn die drei Münzen in der linken Waagschale leichter sind, dann ist es hier dabei. Wenn die drei Münzen rechts leichter sind, ist es dort dabei. Wenn die Waage keinen Unterschied anzeigt, dann ist das falsche Vreneli bei den drei Münzen, die noch auf dem Tisch liegen.

Der zweite Schritt erfolgt nach derselben Logik. Nun haben Sie also noch drei Münzen zur Auswahl. Sie legen je ein Vreneli in die Waagschalen. Ist eine Seite leichter, ist da das gefälschte Vreneli. Sind sie gleich schwer, muss das dritte, das auf dem Tisch liegt, das gefälschte Vreneli sein.

Der Preis

Wer uns bis am 19. Dezember 2019 die richtige Antwort ("6" oder "2 mal 3") geschrieben hat, kann das Buch «Mit Demenz gut leben – aber wie?» von Irene Leu gewinnen. Wir verlosen drei Exemplare.

Irene Leu hat in Basel mit der Gründung und dem Aufbau des «Wirrgarten» Pionierarbeit im Bereich Demenz geleistet. Heute unterstützt sie als Dozentin und Coach Pflegestationen, die sich auf die personenzentrierte Betreuung ausrichten möchten. In ihrem Buch erzählt Irene Leu aus dem Alltag in der Pflege von Menschen mit Demenz, der Betreuung von Angehörigen und der Begleitung von Fachpersonen. Sie zeigt, wie mit Wenigem viel getan werden kann, und hinterfragt gängige Herangehensweisen und Konzepte. Sie erläutert, wie die Person mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Werten in den Mittelpunkt der Betreuung gestellt werden kann.